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Die französische Sprache (Französisch) gehört zur romanischen Gruppe der indogermanischen Sprachen und gilt als Weltsprache. Sie wird gegenwärtig von ca. 110 Millionen Menschen als Muttersprache gesprochen. Zählt man Zweitsprachler hinzu, kommt man auf ca. 180 Millionen Sprecher (Stand für beide Zahlen 1999).
Inhaltsverzeichnis
1 Verbreitung
1.1 Amtssprache
1.2 Sonstige Verwendung
1.3 Sprachvarianten der französischen Sprache
2 Geschichte der französischen Sprache
2.1 Einfluss der Kelten
2.2 Einfluss der Germanen
2.3 Die weitere Entwicklung
3 Aussprache
4 Grammatik
4.1 Verb
4.2 Objekt
4.2.1 Objektpronomen
4.2.1.1 Welches Objektpronomen ersetzt welches Objekt?
4.2.1.2 Welches Objektpronomen steht in welcher Reihenfolge im Satz?
4.2.1.3 Wo stehen die Objektpronomen im Satz?
4.2.1.4 Beispiele
5 Die Possessivbegleiter
6 Das Adjektiv
7 Tempus und Modus
8 Konnektoren
8.1 Cause (Ursache)
8.2 Conséquence (Folge)
8.3 But (Ziel)
8.4 Condition (Bedingung)
8.5 Hypothèse (Annahme)
8.6 Concession (Einschränkung)
8.7 Comparaison (Vergleich)
9 Grammatik der gesprochenen Sprache
10 Französische Wendungen im deutschen Sprachgebrauch
11 Sprachregulierung
12 Sprachbeispiel
13 Siehe auch
14 Weblinks
15 Quellen
Verbreitung
Die französischsprachige Welt
Dunkelblau: Muttersprache
Blau: Amtssprache
Hellblau: Nebensprache oder nicht offizielle Sprache
Grüne Quadrate: frankophone Minderheiten.
Amtssprache Französisch ist allein oder zusammen mit anderen Sprachen Amtssprache in folgenden Staaten (in Klammern die Anzahl der Muttersprachler)
Belgien, in Wallonien und Brüssel (4.200.000)
Benin (300)
Burkina Faso
Burundi
Elfenbeinküste (17.470) (Stand: 1988) [2]
Dschibuti (15.000)
Frankreich (61.000.000)
Gabun (38.000)
Guinea
Haiti
Italien, regional im Aostatal (100.000)
Kamerun
Kanada, unter anderem in Québec (6.700.000)
Komoren (1.700)
Demokratische Republik Kongo
Republik Kongo (28.000)
Luxemburg (22.200)
Madagaskar (35.000)
Mali (9.000)
Monaco (17.000)
Niger (6.000)
Ruanda
Schweiz (1.500.000)
Senegal
Seychellen (1.000)
Togo (3.000)
Tschad (3.000)
Vanuatu (6.000)
Zentralafrikanische Republik (9.000)
Außerdem ist Französisch eine der Amtssprachen der Europäische Union, der Afrikanischen Union, der Organisation Amerikanischer Staaten, der Vereinten Nationen sowie mehrerer anderer internationaler Organisationen.
Sonstige Verwendung Französisch ist darüber hinaus Verkehrssprache in folgenden Ländern und Regionen:
Sprachvarianten der französischen Sprache
Französische Dialekte (gebliche und grüne Farbtöne) und andere Sprachgruppen in FrankreichFranzösisch ist eine indogermanische Sprache und gehört zu den galloromanischen Sprachen, die in zwei Gruppen unterteilt werden: langues d’oïl im nördlichen Frankreich und Belgien und Langues d’oc im Süden Frankreichs. Hierbei ist der Status, was dabei Dialekt und was eigenständige Sprache ist, umstritten. Meistens spricht man von zwei Sprachen und deren jeweiligen Patois, den französischen Dialekten. Das Französische wird den langues d’oïl zugeordnet und geht auf eine Mundart aus dem Raum Ile de France zurück. Sie grenzen sich von den Langues d’oc ab, die südlich des Flusses Loire verbreitet sind und eine eigene Sprache darstellen. Die Unterscheidung bezieht sich auf die Verwendung des Wortes Ja - Oc im Süden und Oïl im Norden. Zudem ist bei den Langues d’oc, die zusammenfassend auch als Okzitanisch bezeichnet werden, der romanische Charakter stärker ausgeprägt. Daneben gibt es das Franko-Provenzalische, das mitunter als selbständig gegenüber den anderen beiden gallo-romanischen Sprachen eingestuft wird. Da es allerdings keine Hochsprache entwickelt hat, wird es auch als Dialekt der Langues d’oc angesehen.
In vielen afrikanischen Ländern wird Französisch als Zweitsprache verwendet. In diesen Ländern ist die Sprache häufig durch einen Akzent gefärbt.